Unterwegs
Schulen, Kindergärten, Sponsoren, Zugteilnehmer: Besuche bei Freunden
Auch in den Tagen kurz vor der Eröffnung des Straßenkarnevals kamen Prinz Bernd I. und sein Hofstaat kaum zum Luftholen. Nachdem Montag ein wohlverdienter Ruhetag war, standen in beiden Tagen danach Termine in dichter Folge an.
Am Dienstag gab es für Prinz Bernd I. wieder ein Heimspiel der besonderen Art. Er besuchte seine Schule und die Schüler konnten ihren Lehrer einmal in ungewohnter Kleidung und in einer ganz anderen Rolle erleben. Das Kollegium und die Schüler haben sich einiges einfallen lassen, um den Prinzen zu überraschen.
Um 13.30 gab es dann als weitere Überraschung einen außerplanmäßigen Stopp in einem amerikanischen Spezialitätenrestaurant, „Chez Mäcés“, wo dann das sonst übliche Mett in seinem finalen Endzustand aus dem Grill zwischen zwei weiche Brötchenhälften gesteckt und von allen mir Begeisterung genossen wurde.
Anschließend stand dann ein Besuch beim katholischen Seniorenclub im St. Tönnis-Haus an, bei der Prinz Bernd I. und sein Hofstaat mit viel Herzlichkeit empfangen wurden.
Von dort aus ging es zur Arbeiterwohlfahrt (AWO) ins Heinrich-Bebber-Haus.
Vorsitzender und Moderator Jürgen Kircher hatte, wie schon traditionell in den letzten Jahren, ein kleines Programm zusammengestellt, so traten unter anderem Katharina Zimmermann und Paul Juncker auf, sowie natürlich die Prinzenschlagersängerin Ute Mies, die nicht nur den Prinzenschlager sondern als Zugabe auch den Stäänewalzer sang, auf. Als ‚Geschenk überreichte Jürgen Kircher dem Prinzen den alten Schlüssel des Stadtbezirks, der vor vielen Jahren einmal an die Tollitäten aus Worringen, Esch und Rheinkassel-Langel, übergegeben wurde. Als erster hatte ihn damals Bernds Vater als Rolli I. bekommen.
Der Anschlusstermin fand gleich gegenüber der AWO bei der Bäckerei Schüler statt, wo Hausherr Udo Schüler sich mit seiner Mannschaft wieder ins Zeug gelegt hatte, um den Prinzen und sein Gefolge mit Köstlichkeiten aus seiner Backstube zu verwöhnen. Als talentierte Sängerin begeisterte Steefi, die Tochter von Udo, mit kölschen Liedern zum Zuhören.
Letzte Station des Trosses war dann das Outback, ehemals Jägerstube, wo der Hofstaat dann den Tag in gemütlicher Runde und leckerer Pizza ausklingen ließ.
Mittwoch hieß es wieder früh aus den Federn raus, denn der erste Termin stand schon um neun Uhr mit dem Besuch der Kita Rasselbande in Dormagen an. Fröhliche Kinder, die den Prinz staunend ansahen, sangen und schunkelten mit dem Hofstaat.
Dann ging es weiter zu Aula der Grundschulen, wo die Katholische Grundschule ihre Schulsitzung hatte. Die Lehrerinnen und Lehrer hatten wieder ein schönes Programm zusammengestellt, natürlich vorgetragen von Kindern aller Klassen, so zum Beispiel der Mariechentanz von Mitgliedern aller Kindertanzcorps. Selbstverständlich musste Prinz Bernd I. auch wieder einige Aufgaben erfüllen, die sich die Schüler ausgedacht hatten.
Weiter ging es zur Kindertagestätte des Fröbel e.V. An St. Hildegard nach Nippes. Dort wurden sie von den Kindern, die für den Hofstaat extra ein Spalier gebildet hatten, schon sehnsüchtig erwartet.
Die Moderation hatte Detlef Friesenhahn übernommen, dem Prinz Bernd I. anschließend Erzieherqualitäten zusprach. Die Ordnung etwas durcheinander brachte Seine Tollität, als er den Kindern nicht nur die obligatorischen Bonbons überreichte, sondern sie gleich auch zum Bonbon lutschen aufforderte. Beim Prinzenschlager hatte dann die eine Hälfte den Refrain, dem Beispiel des Hofstaates folgend, mit ihren selbstgebastelten Puscheln und Rasseln begleitet, während sich die andere Hälfte hochkonzentriert dem Genuss der Kamellen hingab. Als Dankeschön für den Besuch gab es für den Hofstaat von den Vorschulkindern selbst gebastelt „süße“ Orden mit Leckereien, die an einem ausgeschnittenen Dom befestigt waren.
Danach gab es für alle einen Imbiss, die Hofstaatmitglieder verteilten sich in die Gruppen und wurden von den Kindern mit unzähligen Fragen zu ihren Kostümen überhäuft.
Weiter ging es dann zur Kindertagesstätte Teufelsbergstraße in Blumenberg, wo der Hofstaat um Prinz Bernd I. von den Kindern wiederum begeistert empfangen wurde. Auch hier hatten Kinder und Erzieher Lieder eingeübt und so verlebten alle eine vergnügliche Stunde.
Von Blumenberg ging es dann wieder nach Worringen zur DEVK-Geschäftsstelle von Hans-Gerd Ladwig, Ehrenmitglied der Grielächer und seit vielen, vielen Jahren Sponsor und Förderer der Gesellschaft. Deshalb galten der besondere Dank von Prinz Bernd I. und dem Präsidenten Manfred Pesch dem tollen Engagement von Hans-Gerd Ladwig.
Von dort aus ging es weiter zum Friedhof, wo dann mit einer Kranzniederlegung der Toten der Gesellschaft gedacht wurde. Dabei wurde ganz besonders an Addi Engels erinnert, langjähriges Mitglied der Grielächer, der erst wenige Tage zuvor gestorben war.
Abends stand dann mit dem Besuch der Versammlung des AK Umzüge im Vereinshaus der letzte Termin für diesen Tag an. Traditionell treffen sich Vertreter aller Zugteilnehmer am Mittwoch vor Weiberfastnacht zur Schlussbesprechung, bei der nochmals die wichtigsten Verhaltensregeln, Gebote und Verbote besprochen werden. Entsprechende Vereinbarungen mit den Teilnehmern werden mit dem Festkomitee unterzeichnet. Prinz Bernd I. bedankte sich bei den Teilnehmern mit einer Runde und wünschte allen einen tollen Rosenmontagszug.
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